Aufbau einer Fassadendämmung

Aufbau einer Fassadendämmung

Eine Fassadendämmung bzw. Wärmedämmung soll den Wärmeverlust aus dem Inneren des Hauses nach Außen vermeiden. In diesem Artikel beschreiben wir Ihnen den Aufbau einer Fassadedämmung der Ihnen viele Vorteile bringen kann. Die Dämmung wird in Form von Platten z. B. aus Polyethylen oder Polystyrol, Armierungskleber, Armierungsgewebe und Dübeln an der Außenfassade angebracht. Als erstes werden die Platten mit einem sogenannten Armierungskleber an der Fassade im Versatz geklebt. Der Kleber bildet den Verbund zwischen dem der Außenwand und dem Dämmstoff. Es sollte unbedingt mit einer Wasserwaage gearbeitet werden, um unebene Stellen in der Wand aufzufangen und auszugleichen. Der Trocknungsvorgang des Klebers sollte ca. 5 Tage andauern. Im Anschluss werden die Dämmplatten mit Tellerdübeln fixiert. Folgend wird auf die gesamte Fläche Armierungskleber aufgetragen und ein Glasgewebe in den Kleber eingelegt. Die Armierungsschicht dient zur Verhinderung von Rissbildungen, die durch thermische Spannungen hervorgerufen werden können. Somit schaffen Sie einen guten Untergrund für den Putz.

Den Abschluss des Wärmedämmverbundsystems (WDVS) bildet der Außenputz. Je nach Wunsch kann der Hausbesitzer zwischen verschiedenen Putzarten wählen. Der Putz dient als Schutz der Fassade vor Witterungseinflüssen und ermöglicht eine individuelle Gestaltung durch einen Anstrich.

Kurzfassung:

  • Dämmplatten – Die Platten dienen zum dämmen der Außenwand.
  • Armierungskleber – Mit dem Armierungskleber werden die Dämmplatten befestigt.
  • Glasgewebe – Das Gewebe hat die Aufgabe Rissbildungen zu verhindern.
  • Außenputz – Der Außenputz dient zum Schutz und zur individuellen Gestaltung der Fassade.