Finanzierung beim Hausbau

Finanzierung beim Hausbau

Wer ein Haus bauen oder kaufen möchte, kommt meistens um eine Finanzierung nicht hinweg. Doch so stellt sich oft die Frage, wie man den Finanzierungsbedarf richtig ermittelt. Eigentlich ist die Rechnung nicht schwer, es kann nur das Geld ausgegeben werden, dass auch wirklich vorhanden oder finanzierbar ist. Der Bedarf einer Finanzierung ergibt sich aus den Gesamtkosten inklusive den Nebenkosten. Diesem Wert steht das Eigenkapital und eventuell ein vorhandener Bausparvertrag gegenüber. Die Differenz entspricht dem Kapital, dass durch Fremdkapital (Bsp.: Finanzierung) abgedeckt werden muss. Wir empfehlen Ihnen, von mindestens drei verschiedenen Instituten ein Angebot einzuholen. Für eine ideale Vergleichbarkeit sollte die Summe, die Frist und die Zinsfestschreibung bei allen Instituten identisch sein. Zusätzlich sollten Sie einen detaillierten Tilgungsplan fordern, um einen Überblick über alle Kosten und Zinsen zu erhalten.

Die Bank, die bei der Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung am niedrigsten ist, ist am günstigsten. Sie sollten aber aufpassen, dass die günstigen Banken nicht durch andere Gebühren, die fehlende Summe wieder reinholen. Sollte Ihnen ein vielversprechendes Angebot vorliegen, sollten Sie den Bankberater noch auf weitere Rabatte und Vergünstigungen ansprechen.

Sie sollten zusätzlich darauf achten, dass Sie die monatliche Belastung so niedrig halten, sodass Sie auch noch ausreichend Geld zum Leben haben. Daher sollten Sie auch Risiken, wie eine Arbeitslosigkeit oder Krankheit in Ihren Tilgungsplan mit einkalkulieren.

Sollten Sie nach Abzug Ihrer monatlichen Belastungen, wie die Kosten für Heizung, Strom, Wasser und Versicherungen und Ihren lebensnotwendigen Lebensmittel, wie auch der anstehenden Tilgung noch Platz für ein Sicherheitspolster haben, so steht der Verwirklichung des Hausbaus nichts mehr im Wege.

Bildquelle: konny - flickr