Solaranlagen bleiben rentabel

Solaranlagen bleiben rentabel

Die Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom wird drastisch gekürzt. Die Anschaffung einer Solaranlage lohnt sich dank Solarförderung aber weiterhin. Die Einspeisevergütung wurde zum 1. Juli 2010 um 13 Prozent gekürzt und soll zum 1. Oktober 2010 nochmals um 3 Prozent gekürzt werden. Wenn man in die Vergangenheit schaut, hat eine Senkung der Einspeisevergütung auch zu einer Senkung der Modulpreise geführt. Im Jahr 2009 sanken die Module um ca. 25 Prozent. Nach der Kürzung ab dem 1. Oktober erhalten Hausbesitzer ca. 32 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Im Jahr 2009 dagegen, haben Hausbesitzer noch ca. 45 Cent vom Energieversorger erhalten. Viele Bauherren fragen sich nun, ob sich eine Investition in eine Solaranlage noch lohnt. Ja! Eine Solaranlage für Einfamilienhaus bringt ein Investitionsvolumen von ca. 15.000 Euro mit sich. Diese erwirtschaftet aber bei einer Leistung von 5 Kilowatt Peak innerhalb des Förderzeitraums rund 30.000 Euro.

Hausbesitzer die Ihren selbst produzierten Strom auch selbst nutzen, machen von einer Sonderregelung Gebrauch. Für den genutzten Strom gibt es eine Solarförderung von ca. 20 Cent pro Kilowattstunde. Zusätzlich spart man die 20 Cent, die für konventionellen Strom vom Energieversorger gezahlt werden müssen. Die Voraussetzung für diese Regelung ist eine Eigennutzung von 30 Prozent des selbstproduzierten Solarstroms. Wer weniger als die 30 Prozent nutzt, erhält trotzdem die Förderung, diese fällt dann aber erheblich geringer aus.

Bildquelle: waynenf - flickr