Vorteile von Fertighäusern

Vorteile von Fertighäusern

Als Fertighäuser werden Häuser bezeichnet, die von spezialisierten Unternehmen industriell vorgefertigt werden und in größeren Bauteilen an die jeweilige Baustelle transportiert werden, um sie dort endzumontieren. Dabei ist ein größerer Planungsaufwand im Vorfeld des tatsächlichen Baus unabdingbar, der jedoch durch die Standardisierung, die beim Fertighaus in der Regel gegeben ist, egalisiert wird. So kann das Haus innerhalb kürzester Zeit aufgestellt werden, wobei bei größeren Fertighäusern mit einer reinen Bauzeit von etwa 10 bis 12 Wochen zu rechnen ist. Fertighäuser bieten in der Regel mehr Planungssicherheit für den Kunden und zudem deutlich messbare Energievorteile. Als größten Vorteil gilt aber seit Beginn des Baus von Fertighäusern Anfang der 70er Jahre in Deutschland der äußerst schnelle Bauverlauf, durch den der Traum vom individuellen Haus sehr viel schneller realisiert werden kann als bei der traditionellen Bauform von Häusern, außerdem kann durch den schnellen Aufbau nur wenig Feuchtigkeit in den Bau eindringen. Zudem lässt sich auch die Präzision bei der Herstellung der einzelnen Bauteile sowie die deutlich bessere und einfachere Kostenkontrolle als Vorteil eines Fertighauses nennen.

Lohnkosteneinsparungen können ebenfalls in nicht unerheblichem Maße realisiert werden, wobei diese in Deutschland ja sowieso der größte Kostenfaktor beim Bauen eines Eigenheimes darstellen. Daher können die Gesamtkosten insgesamt geringer sein, es gibt allerdings auch die Möglichkeit die Kosteneinsparungen für die Produktion der Bauteile für ein Fertighaus in einer höheren Wertigkeit zu investieren, um zum Beispiel die Wärmedämmung maximal zu optimieren. Darüber hinaus ist die Raumnutzung der Häuser in der Regel effizienter gestaltet, was durch dünnere Wände bei gleicher oder sogar besserer Wärmeabdeckung gewährleistet wird.

Bildquelle: OKAL Haus - flickr